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Die Technologie der Kaltumformung ist ein Massenfertigungsverfahren für hohe Losgrössen. Die Werkstücke werden auf Zwei- oder Mehrstufenpressen aus Drahtabschnitten in die gewünschte Form gebracht.
Mehrstufen-Quertransportpressen formen wirtschaftlich anspruchsvolle Werkstücke wie Hülsen, Spezialbolzen oder Exzenterteile. In diesem Fall sind vom Drahtabschnitt bis zur endgültigen Form mehrere Pressstufen erforderlich, um das Formänderungsvermögen des Werkstoffes nicht zu überschreiten.
Der "Ausgangs-Draht" wird durch Einzugrollen selbsttätig in die Presse eingeführt und
zwischen Scherbüchsen und Schermesser abgeschnitten. Der Abschnitt wird mit dem Schermesser und einem Gegenhalter vor die erste Matrizenöffnung transportiert.
Beim Vorwärtsfahren der gesamten Stempelseite werden die Pressrohlinge in die Matrizen eingeschoben, wobei die Finger, welche die Rohlinge halten, sich im richtigen Moment öffnen und zur vorgehenden Operation zurückfahren. Nun werden alle Rohlinge zur gleichen Zeit umgeformt. Die Pressrohlinge, welche nach der Umformung in den Matrizen feststecken, werden durch Ausstossstempel ausgestossen. Das Teil wird wiederum durch Finger gehalten und zur nächsten Operation geführt. Danach wiederholt sich der Prozess von Neuem.
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