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Versteigerungshalle in Imst erstrahlt in neuem Glanz

Ein landwirtschaftliches Zentrum mit allem, was nach logistischen Maßstäben dazugehört, wurde zu Beginn des Jahres 2009 auf dem Gelände des Viehhofes in Imst-Brennbichl eröffnet.



Die Versteigerungshalle in Imst ist seit Jahrzehnten einer der wichtigsten Umschlagplätze für den Viehhandel in Westtirol. Dies ist vor allem auf die zentrale Lage zurückzuführen. Der Handel mit Braun- und Grauvieh, Schafen und Pferden hat in Imst schon lange Tradition. Nicht nur der inländische Markt wird bedient, inzwischen wird das Vieh, das in Brennbichl auf den Markt kommt, bis nach Russland exportiert.

Um international bestehen zu können, werden Stallungen und die Versteigerungshalle auf den neuesten Stand der Viehhaltung gebracht. Die Landwirtschaftskammer und der Maschinenring für den Bezirk Imst erhalten im Agrarzentrum West neue Räumlichkeiten. Auch für den Publikumsansturm bei Viehschauen und Versteigerungen möchte man gastronomisch gerüstet sein und ein ansprechendes Ambiente bieten können. Das Agrarzentrum West, als Genossenschaft aus Vertretern des Braunvieh-, des Grauviehzuchtverbandes, des Tiroler Rinderzuchtverbandes und des Tiroler Schafzuchtverbandes geführt, wird landwirtschaftliche Drehscheibe für Mitglieder aus ganz Tirol.


Auch architektonisch will man Maßstäbe setzen: Das von Architekt Walter Vögele in Zusammenarbeit mit pro Holz entworfene Zentrum wird in Holzbauweise ausgeführt - die Kosten werden sich auf ca. 5 Millionen Euro belaufen.

Die ausführende Fa. Thurnerbau aus Imst konnte als Sieger im Zuge des Ausschreibungsverfahren hervorgehen und konnte trotz des enormen Zeitdrucks den Bau termingerecht erstellen.

Aufgrund der sehr positiven Erfahrungen bei anderen Großprojekten, vertraute die Fa. Thurnerbau wieder auf das leistungsfähige System WS-T selbstbohrender Stabdübel von SFS intec. Vor allem die Passgenauigkeit gepaart mit der hohen Setzleistung mit dem pneumatischen Rahmensetzgerät CF-WS/P waren ausschlaggebend, dieses System dem klassischen Stabdübeln vorzuziehen. Zusätzlich wurden mit Handsetzgeräten CF-WS/M die kleineren Knotenpunkte gefertigt.

In Summe konnten 22.000 Stück selbstbohrende Stabdübel WS-T-7X193 verarbeitet werden.

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