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Produktionshalle in der Steiermark mit Fachwerkträgern

Ab November wird in einer kürzlich errichteten Halle in Gaishorn Brettsperrholz produziert werden. Holz konnte sich bei der Tragwerksplanung der Halle aus Brandschutzgründen gegenüber Stahl durchsetzen. Obendrein konnte sich ein Holztragwerk anstelle anderen Baustoffen preislich behaupten, auch deshalb, weil mit den selbstbohrenden Stabdübeln WS von SFS intec ein sehr wettbewerbsfähiges System eingesetzt wurde.

Die Halle ist 168 Meter lang und 70 Meter breit. In der Mitte sind die Träger durch eine Stützenreihe aus Beton unterstützt, so dass die Spannweite der Fachwerkträger zweimal 35 Meter beträgt. Weitere Stützen haben die Produktionsanlagen für das Brettsperrholz nicht erlaubt. Die Fachwerkträger aus Brettschichtholz sind etwa fünf Meter hoch. Sie wurden direkt auf der Baustelle gefertigt. So wurde ein teurer Transport der überdimensionalen Träger vermieden.


Die Schlitze der Bleche wurden seitlich verschlossen, so dass das Tragwerk eine Feuerwiderstandsdauer von 60 Minuten erreicht.
Neben den selbstbohrenden Stabdübeln WS kam auch die Gewindestange WB für die Querzugverstärkung zum Einsatz. An zwei Fachwerkknoten ändert sich die Höhe des Obergurtes, mit dem System WB kann die Anschlusskraft aus den Zugstreben in die Achse des Obergurtes geleitet werden.
Zum Anschluss der Pfosten an die Diagonalen wurden Doppelgewindeschrauben WT verwendet.

Die große Anzahl Stabdübel, die durch Holz und bis zu drei Stahlbleche der Dicke fünf Millimeter bohren, sind mit zwei pneumatischen Setzgeräten und mehreren Handsetzgeräten schnell und effizient gesetzt worden. Diese Verbindung ist schlupffrei und passt immer.



Die Geräte können von SFS intec ausgeliehen werden, so dass es sich auch für kleine und mittlere Betriebe lohnt, die nur vereinzelt größere Fachwerke herstellen, dieses wirtschaftliche System einzusetzen. Zum Beispiel hat die ausführende Zimmerei dieses Hallenbaus zwanzig Mitarbeiter.

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